Arya-Xaian Schildmüller
Arya-Xaian Schildmüller wurde 1991 in Berlin als Tochter eines britisch-jamaikanischen Vaters und einer deutsch-europäischen Mutter, als Tochter neurodivergenten Eltern, geboren. Vom 3. Lebensmonat bis zum 7. Lebensjahr wuchs sie in England auf. Zurück in Berlin, besuchte sie internationale Schulen, Hotspots für Menschen jeglicher Herkunft.
Früh wurde ihre künstlerische Begabung von ihrer Familie und in der Schule bemerkt und gefördert. Sie besuchte Kunst- und Aktmalerei-Kurse. Gleichzeitig fertigte sie Illustrationen für die selbstgeschriebenen Jugendbücher ihrer Großmutter an.
Sie kreiert vor allem digitale Werke, die von Identitätspolitik handeln und von Hoffnungen einer idealen transkulturellen Gesellschaft geprägt sind. In einer binären, jedoch chaotischen Welt, wird sie zum visuellen Sprachrohr für Intersektionalität, die mit einer Selbstverständlichkeit, künstlerische Tradition und Moderne miteinander verbindet. Ihre Werke erzählen von Geschichten, die tabuisiert und unterdrückt werden.
E-Mail: aryaxaianart@gmail.com
Instagram: @orphanmixed
Dieses Werk stellt die sonderbare Stellung der Menschen mit gemischten Wurzeln in der Gesellschaft dar. Einerseits werden sie als Brücken betrachtet, die diplomatisch zwischen Schwarz und Weiß-Europäisch agieren sollen. Gleichzeitig werden sie auch als Werkzeug für Rassisten und Puristen benutzt, um ihre fragwürdigen rassenideologischen und identitätspolitischen Zwecke durchzusetzen. Danach werden sie beiseite geworfen und ihre Stimmen und Meinungen ignoriert, in Frage gestellt, belächelt oder unterdrückt.
Bei Mixed Menschen werden sich Rassen-Puristen - egal welcher Herkunft - einig: Es sollte uns nicht geben.