HAND SCHLAG – Internationales Kunstprojekt

Utz Benkel

Geboren am 06.03.1959 in München – Lebt und arbeitet in Hintersee am Stettiner Haff
Utz Benkel
Foto: Gerlind Klemens
Werdegang & Schulisches

Geboren am 6.3.1959 in München (hinter’m Friedensengel). Gymnasiale Laufbahn mit Dreiviertelreife abgebrochen, um 1977 Schriftsetzer zu lernen. Bis 1991 als Schriftsetzer und Offsetmontierer in verschiedenen Druckereien beschäftigt. Seitdem als freiberuflicher Grafiker, Künstler und Herausgeber von Büchern und Kalendern tätig.

Künstlerische Entwicklung

Erste künstlerische Versuche als Comic-Zeichner und Cartoonist an der Schülerzeitung HIGH in Tutzing. Mitte der Achtzigerjahre Aktzeichenkurse bei Alois Huber, München, und intensive Beschäftigung mit Malerei und (Druck-)Grafik.

1985 erste Berührung mit dem Exlibris und Eintritt in die Deutsche Exlibris-Gesellschaft e.V. Bislang organisierte er fünf Jahreskongresse für die Gesellschaft. Seit 2023 Vizepräsident und seit 2025 Präsident der DEG. Bis heute entstanden 272 Exlibris.

2010–2013 Betrieb der Pop-Art Galerie Berlin in Friedenau. 2023–2024 Mitkurator des ukrainischen Kunst- und Ausstellungsprojektes „Day after Day“. 2024–2026 Mitkurator des Kunst- und Ausstellungsprojektes „Eine Ausstellung sieht rot“.

Soziales, Sonstiges & Privates

Zivildienst 1980–1981 auf der Pflegestation eines Altenheims in Memmingen. 1997 Gründung des Kinder-Hilfsprojektes „Hilfe für Betrawati e.V./HTC“, das weit über 1000 Kindern in Nepal zu einer Schulausbildung verholfen hat und mit gegenwärtig ca. 300 Patenkindern aktiv ist.

Verarbeitete seine Memminger Zeit mit Filmemacher Leo Hiemer und Kunsthistoriker Dr. Henry Tauber zum Buch „Mohr of Memmingen“ (2005 als Theaterstück am Landestheater Schwaben uraufgeführt). Zog 2008 nach Berlin und lebt/arbeitet seit einigen Jahren in Hintersee am Stettiner Haff.

Kontakt

E-Mail: grafik-benkel@t-online.de

Web: www.utz-benkel.de

Instagram: @utzbenkel

Mißglückter Handschlag - Utz Benkel
„Mißglückter Handschlag“, Linolschnitt-/druck von vier Platten, koloriert, 52 x 35 cm, 2026
Statement

Dieses Projekt begann mit meinen Überlegungen zum Handschlag. Was ist wenn dieser nicht gelingt? Kann er überhaupt misslingen und wenn ja, warum und wie sieht das dann bildlich aus?

In meiner Version gehen drei Hände ins Leere – in unterschiedliche Richtungen. Insgesamt entsteht eine Spannung, die den Handschlag nicht als gelungene Begrüßung, sondern als Moment des Scheiterns oder der Irritation darstellt.

Dennoch – die Kolorierung zeigt es – gibt es Verbindungen und Dynamiken zwischen diesen so unterschiedlichen Händen.