Elena Kiseleva-Arendt
Geboren: in Gatschina / St. Petersburg
| 1975–80 | Kunststudium St. Petersburg |
| 1995 | Mitglied des russischen Künstlerverbandes |
| 1996 | Mitglied der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e.V. |
| 1997 | Preis beim Exlibriswettbewerb, Belgien |
| 2004 | Mitglied „Künstlerbund“ Graz, Österreich |
| 2018 | Publikumspreis, ART10, Wildau |
| 2020 | Mitglied BBK Sachsen-Anhalt |
| 2021–25 | Dozentin für Kunst in der Cranach Malschule und KFHS, Wittenberg |
| 2023 | Preis der Otto-Stadt Magdeburg |
| 2024 | Grafiksymposium Kloster Posa, Zeitz |
| 2025 | Sichtbar Kunstmarkt Halle (Saale), Kunst Mitte Magdeburg |
Ausstellungen: Zahlreiche Ausstellungen in Russland, Deutschland, Österreich, Finnland, Schweden, England, USA, Frankreich, Italien, Spanien, Südkorea, Polen, Tschechien, Dänemark, Belgien.
- Dostoyevsky Museum, St. Petersburg, Russland
- National Public Library, St. Petersburg, Russland
- Exlibris Museum, Moscow, Russland
- Historical Museum in St. Petersburg, Russland
- Exlibris Museum, Sint-Niklaas, Belgien
- Exlibris Center, Boston, USA
- Frauenmuseum, Bonn, Deutschland
- Art Museum, Frederikshavn, Dänemark
- Graphic Museum, Brunesco, Italien
- Museum of Nonconformist Art, St.-Petersburg, Russland
- National Public Library, Wien, Österreich
- National Public Library, Minsk, Belarus
- Eremitage, Wissenschaftsbibliothek, St. Petersburg, Russland
- Russisches Museum, Wissenschaftsbibliothek, St. Petersburg, Russland
In diesem Gemälde thematisiere ich die jahrhundertelange Konfrontation zwischen Ost und West – den Zusammenprall unterschiedlicher Kulturen, Weltanschauungen und Vorstellungen vom Sinn des menschlichen Lebens.
Beide Seiten erkennen ihre eigene Kraft und streben nach Überlegenheit. Aus diesem Spannungsfeld entstehen Konflikte und Kriege.
Gleichzeitig existiert ein tiefes gegenseitiges Interesse, eine wechselseitige Bereicherung, das Bewusstsein, dass Selbstisolierung unmöglich ist. Eine ausgestreckte Hand sucht die des Gegenübers – doch im nächsten Moment kann dieselbe Geste zur Berührung des Feindes werden. Menschen, die von rassistischen, religiösen oder politischen Vorurteilen geprägt sind, finden keinen gemeinsamen Boden.
Mit diesem Werk wünsche ich mir, dass wir unsere Augen öffnen und erkennen, wie schön die Erde ist – unser gemeinsames Zuhause. Dass wir aufhören, sie zu zerstören, und endlich den Mut finden, einander die Hand zu reichen.